Beispiel Latex Matratze

Latexmatratzen sind besonders anpassungsfähig und zeichnen sich durch ein besonders angenehmes, weiches, punktelastisches Liegegefühl aus, ohne Einbußen in der orthopädischen Stützkraft.

Synthetischer Latex vs. Naturlatex

Synthetische Latexmatratzen werden aus Rohöl hergestellt.
Naturlatexmatratzen werden aus dem Saft des Kautschukbaums, einem natürlichen und nachwachsenden Rohstoff, gewonnen.

Vorteile von Latexmatratzen

Latexmatratzen verfügen über viele sehr positive Eigenschaften, die den höheren Preis im Vergleich zu Schaummatratzen rechtfertigen. Es sind,

  • beste Anpassungsfähigkeit aufgrund der hohen Punktelastizität des Materials
  • angenehmes Schlafklima aufgrund hervorragender, gleichmäßiger Belüftung und hoher Feuchtigkeitsregulierung
  • allergikerfreundlich – Latexmatratzen sind hyperallergen, da sie gut belüftet und resistent gegen die Hausstaubmilbe und gegen Schimmel sind. Dieses hygienische Schlafklima schätzen nicht nur Allergiker.
  • Langlebigkeit – im Durchschnitt ist eine Latexmatratze länger formstabil als andere Matratzenarten und auch länger hygienisch, da sie gegen Milben und Schimmel resistent ist.
  • Nachhaltigkeit – Naturlatexmatratzen werden aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen.

Was ist der Unterschied zwischen Stift- und Talalay-Latex?

Bei der Herstellung von Latexmatratzen wird das Ausgangsmaterial zunächst stark erhitzt und muss dann schnellstmöglich wieder abgekühlt werden. Um dies zu erreichen, gibt es zwei bewährte Verfahren:

  • Beim Stiftlatexverfahren oder auch Dunlop-Verfahren wird dem Latexkern die Temperatur durch Aluminiumstifte, die in den Schaumkern eingeführt werden, entzogen.

  • Beim Talalay-Verfahren wird jede Matratze einzeln, ähnlich wie eine Waffel in einer Form, gebacken und anschließend – ohne Stifte in das Material einzuführen – gekühlt. Dieses Verfahren ist das aufwändigere und daher auch das hochwertigere und teurere.
Dormiente Naturlatex
Naturlatex, wie es von Dormiente eingesetzt wird