Hausberatung Betten Heller
Unterfederungen lassen sich den geänderten körperlichen Bedingungen anpassen

Wie die richtige Bettausstattung den Schlafkomfort unterstützen kann

Während der Wechseljahre können sich die Bedürfnisse an das eigene Bett verändern. Hitzewallungen und nächtliches Schwitzen stellen andere Anforderungen an die Zudecke und die Bettwäsche.

Veränderungen des Körpergewichts oder neu auftretende Rücken- und Gelenkbeschwerden können außerdem dazu führen, dass das bisherige Bettsystem, bestehend aus Matratze und Unterfederung, nicht mehr optimal zum eigenen Körper passt.

Die hormonellen Veränderungen selbst lassen sich durch eine angepasste Bettausstattung natürlich nicht beeinflussen. Es gibt jedoch verschiedene Möglichkeiten, die Bedingungen für einen angenehmen und erholsamen Schlaf zu verbessern.

Als Bettenfachgeschäft beschäftigen wir uns seit vielen Jahren mit der Frage, wie Matratze, Unterfederung, Kissen und Zudecke optimal aufeinander abgestimmt werden können. Gerade wenn sich das Wärmeempfinden oder die körperlichen Bedürfnisse verändern, kann es sinnvoll sein, die vorhandene Bettausstattung zu überprüfen und anzupassen.

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Schlafberatung mit Frau Grabitz
Eine entspannte Lage im Bett trägt sehr zum Wohlbefinden bei

Im Folgenden erklären wir Ihnen, welche Aspekte dabei besonders wichtig sind und wie wir Sie mit unserer individuellen Beratung unterstützen können.

1. Das richtige Schlafklima bei Hitzewallungen und nächtlichem Schwitzen

Hitzewallungen und nächtliches Schwitzen gehören zu den häufigsten Beschwerden während der Wechseljahre. Sie können den Schlaf unterbrechen und dazu führen, dass sich die Bettdecke plötzlich zu warm oder feucht anfühlt.

Während einer Hitzewallung steigt das Wärmeempfinden innerhalb kurzer Zeit an und der Körper produziert verstärkt Schweiß. Nach dem Abklingen der Hitzewallung entsteht häufig wiederum ein Kältegefühl, besonders wenn Nacht- und Bettwäsche feucht geworden sind.

Die Bettausstattung sollte deshalb zwei Anforderungen erfüllen: Sie sollte überschüssige Wärme und Feuchtigkeit schnell aufnehmen und ableiten und gleichzeitig wärmen.

1.1. Die passende Zudecke

Die Auswahl der individuell passenden Zudecke hat einen wesentlichen Einfluss auf das persönliche Wohlbefinden im Bett. Nur wenn das Schlafklima in der Schlafhöhle warm und trocken ist, stellt sich erholsamer Schlaf ein. Dabei kommt es nicht allein auf die Dicke oder das Gewicht der Decke an. Entscheidend sind vielmehr die Auswahl des Füllmaterials, die Wärmeleistung und die Fähigkeit, Feuchtigkeit aufzunehmen und abzuleiten.

Wer nachts häufig schwitzt, sollte besonders darauf achten, wie viel Feuchtigkeit die Decke aufnehmen kann, wie atmungsaktiv das Material ist und ob die Decke waschbar ist.

Eine gute Zudecke sollte nämlich nicht nur während einer Hitzewelle die Feuchtigkeit schnell abtransportieren können, sondern gleichzeitig ausreichend wärmen, wenn die Hitzewelle nachlässt.

Füllmaterialien und ihre Eigenschaften

Centa Star Royal - die atmungsaktive Bettdecke
Centa Star Royal - die atmungsaktive Bettdecke

Zudecken werden mit unterschiedlichen Füllmaterialien angeboten. Diese unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Wärmeleistung, Gewicht, Feuchtigkeitsaufnahme und Pflegeeigenschaften.

Naturhaardecken

Bei Naturhaardecken kommen die Naturhaare von Schafen, Kamelen, Kaschmirziegen, Alpakas und anderen zum Einsatz. Sie alle zeichnen sich durch eine hervorragende Wärmeleistung und besonders eine exzellente Feuchtigkeitsregulierung aus. Der wichtigste Vorteil einer Naturhaardecke ist ihre unübertroffene Fähigkeit, die Feuchtigkeit in der Schlafhöhle zu regulieren. Naturhaardecken können mehr Feuchtigkeit aufnehmen und an die Umgebungsluft abgeben, als jedes andere Füllmaterial. Deshalb sind sie besonders für Schläfer, die nachts stark schwitzen, gut geeignet. Nicht umsonst werden Kamelhaardecken im Volksmund auch Rheumadecken genannt. Leider sind die meisten Naturhaardecken nicht waschbar.

Funktionsfasern

Zudecken mit Füllungen aus hochwertigen Funktionsfasern sind eine moderne Alternative zu Betten mit natürlichen Füllmaterialien. Das Material ist aus der Sportbekleidung bekannt und geschätzt. Die feine, atmungsaktive Struktur der hauchdünnen Fasern ermöglicht es, dass Temperaturschwankungen schnell ausgeglichen werden und die Körperfeuchtigkeit nachts vom Körper weg an die Umgebung abgegeben wird. Funktionsfaserzudecken bieten eine exzellente Wärmeleistung bei geringem Volumen und bestechen durch ihre gute Waschbarkeit und Trocknereignung.

Neben den klassischen Funktionsfaserdecken mit hervorragenden Klimaeigenschaften, gibt es zudem noch Spezialprodukte speziell für Hausstauballergiker, zur besseren nächtlichen Regeneration und zur Linderung von Wechseljahrbeschwerden in der Nacht.

Daunen und Federn

Daunen und Federn sind besonders leicht, voluminös, anschmiegsam und gleichzeitig wärmend. Daunendecken nehmen die Feuchtigkeit des Körpers gut auf, transportieren sie vom Körper weg und geben sie an die Außenluft ab. Besonders Menschen, die leicht frieren, schätzen Daunendecken sehr, da diese selbst in der höchsten Wärmeklasse noch luftig, leicht und anschmiegsam sind.

Welche Füllung bei nächtlichem Schwitzen am besten geeignet ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Entscheidend sind die konkreten Produkteigenschaften und das persönliche Empfinden. Deshalb ist es sinnvoll, in einem Beratungsgespräch verschiedene Ausführungen kennenzulernen und miteinander zu vergleichen.

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1.2. Das Kopfkissen nicht vergessen

Auch das Kopfkissen beeinflusst das Schlafklima. Im Nackenbereich entsteht besonders viel Wärme und Feuchtigkeit, die nicht von Schlafbekleidung aufgenommen wird. Ein geeignetes Kissen sollte deshalb sowohl hinsichtlich seiner Wärme- und Feuchtigkeitseigenschaften als auch in Bezug auf seine ergonomischen Eigenschaften ausgewählt werden.

1.3. Bettwäsche und Nachtwäsche: Materialien gezielt auswählen

Neben der Zudecke und dem Kissen beeinflussen auch Bettwäsche und Nachtwäsche, wie wohl sich der Schläfer in der Nacht fühlt.
Wer häufig und viel schwitzt, sollte auf leichte, hautfreundliche Materialien achten, die Feuchtigkeit gut aufnehmen und ein angenehmes Schlafklima unterstützen. Hier ist besonders Lyocell empfehlenswert.

1.4. Matratze und Unterfederung: Wenn sich das Liegegefühl verändert

Nicht nur das Wärmeempfinden, sondern auch das persönliche Liegegefühl kann sich während der Wechseljahre verändern.
Manche Frauen bemerken Veränderungen ihres Körpergewichts. Andere stellen fest, dass sie morgens häufiger mit Verspannungen aufwachen oder nachts keine bequeme Liegeposition finden.
In diesen Fällen, sollten Sie Ihr vorhandenes Bettsystem überprüfen. Dabei sollten Sie Matratze und Unterfederung immer gemeinsam als System betrachten.

Die Matratze sollte zum Körper passen

Eine Matratze hat die Aufgabe, den Körper in der jeweiligen Schlafposition angemessen zu unterstützen und gleichzeitig eine möglichst gleichmäßige Druckverteilung zu ermöglichen.
Dabei spielen Körperbau, Gewicht, Schlafposition und persönliche Vorlieben eine wichtige Rolle. Auch die Beschaffenheit der Matratze und ihre Eigenschaften hinsichtlich Einsinken und Rückstellverhalten beeinflussen den Liegekomfort.

Wenn sich der Körper verändert und die Schlafqualität leidet, sollten Matratze und Lattenrost auf den Prüfstand.

Phase: Perimenopause

Was passiert im Körper?
Die Hormonkonzentrationen beginnen stärker zu schwanken. Während der Östrogenspiegel vorerst eher hoch bleibt, sinkt der Progesteronspiegel kontinuierlich. Der Menstruationszyklus wird unregelmäßiger.

Mögliche Auswirkungen auf den Schlaf
Einschlaf- und Durchschlafprobleme, erste Hitzewallungen.

Phase: Menopause

Was passiert im Körper?
Die letzte natürliche Monatsblutung. Sie kann rückblickend festgestellt werden, wenn zwölf Monate lang keine Blutung mehr aufgetreten ist und keine andere Ursache vorliegt.

Mögliche Auswirkungen auf den Schlaf
Hitzewallungen, nächtliches Schwitzen, Schlafprobleme wie Ein- und Durchschlafprobleme,

Phase: Postmenopause

Was passiert im Körper?
Die Zeit nach der Menopause.
Die hormonelle Umstellung ist weitgehend abgeschlossen.

Mögliche Auswirkungen auf den Schlaf
Beschwerden wie Hitzewallungen und Schlafstörungen können anhalten.

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Die Unterfederung richtig einstellen

Die Unterfederung bildet zusammen mit der Matratze ein Bettsystem. Ihre Aufgabe besteht darin, die Matratze zu unterstützen und deren Eigenschaften sinnvoll zu ergänzen.

Bei individuell einstellbaren Unterfederungen sollte daher die vorhandene Einstellung überprüft und gegebenenfalls an die neuen Anforderungen des Körpers angepasst werden.

Lattenrost einstellen

Wann empfiehlt sich ein Bettencheck?

Ein Bettencheck ist immer ratsam, wenn sich Ihr Schlaf verschlechtert hat – unabhängig von den Wechseljahren

  • Sie haben an Gewicht zu- oder abgenommen
  • Sie fühlen sich auf Ihrer Matratze nicht mehr so wohl wie zuvor.
  • Sie wachen häufiger mit Verspannungen oder Beschwerden im Rücken- und Schulterbereich auf.
  • Sie haben das Gefühl, dass Ihr Körper nicht mehr ausreichend gestützt wird.
  • Sie liegen nachts unruhiger und wechseln häufig die Position.
  • Ihre Matratze ist sichtbar durchgelegen oder weist deutliche Gebrauchsspuren auf.

Rücken- und Gelenkbeschwerden können unterschiedliche Ursachen haben. Eine Überprüfung des Bettsystems ersetzt deshalb keine medizinische Abklärung. Sie kann jedoch helfen festzustellen, ob die vorhandene Matratze und Unterfederung noch zu Ihren aktuellen Bedürfnissen passen.

Frau Hippmann Matratzenberatung
Unsere Service: der Bettencheck

2. Unsere Produktempfehlungen

In unserem Sortiment finden Sie Produkte, die speziell für Frauen in den Wechseljahren entwickelt wurden, genauer gesagt deren Produkteigenschaften die Bedürfnisse von Frauen in den Wechseljahren besonders gut erfüllen. Sie erkennen sie an diesem Anhänger. Es sind:

Welche Produkte im Einzelfall geeignet sind, hängt von den persönlichen Anforderungen und den Eigenschaften der jeweiligen Ausführung ab. Gerne beraten wir Sie bei der Auswahl.

3. Die individuelle Schlafberatung bei Betten Heller

Bei Betten Heller stehen Sie, unsere Kunden, immer im Mittelpunkt. Wir legen besonderen Wert auf individuelle und kompetente Beratung, denn diese ist das Herzstück unserer Unternehmensphilosophie und ein wichtiger Erfolgsfaktor des Unternehmens.

Ziel jeder Beratung ist es, dass Sie, die Betten-Heller-Kunden, mit all Ihren Besonderheiten und Wünschen, in Ihren Betten bestmöglich liegen und schlafen. Dabei muss nicht immer die gesamte Ausstattung erneuert werden. Manchmal reicht es aus, die Unterfederung anders einzustellen, oder eine neue Zudecke oder ein passenderes Kissen auszuwählen.

Unser Ziel ist es, eine Lösung zu finden, die zu Ihrem Körper, Ihren Schlafgewohnheiten und Ihren individuellen Bedürfnissen passt.

4. Weitere Maßnahmen für einen besseren Schlaf

Neben der Bettausstattung können auch die Gestaltung des Schlafzimmers und die Gewohnheiten am Abend dazu beitragen, die Schlafqualität auch während der Wechseljahre zu verbessern.

Fazit: Die Bettausstattung an veränderte Bedürfnisse anpassen

Die Wechseljahre können unterschiedliche Auswirkungen auf den Schlaf haben. Hitzewallungen und nächtliches Schwitzen stellen neue Anforderungen an Zudecke, Kissen und Bettwäsche. Veränderungen des Körpergewichts oder des Liegeempfindens können außerdem Anlass geben, Matratze und Unterfederung zu überprüfen.

Eine angepasste Bettausstattung kann die Schlafbedingungen erheblich verbessern und dazu beitragen, dass Sie sich während der Nacht trotz Wechseljahresbeschwerden wohler fühlen. Welche Veränderungen sinnvoll sind, hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen ab.

Bei Betten Heller unterstützen wir Sie dabei, auf der Grundlage Ihrer vorhandenen Bettausstattung eine geeignete Lösung zu finden. Dabei stehen nicht einzelne Produkte, sondern das Zusammenspiel von Matratze, Unterfederung und Bettwaren im Mittelpunkt.

Gerne beraten wir Sie persönlich, wie Sie Ihr Bett an Ihre aktuellen Schlafbedürfnisse anpassen können.

Susanne Heller, Inhaberin Betten Heller
Susanne Heller berät Sie gerne, wenn Sie trotz Wechseljahre besser schlafen wollen