Vom ersten Tag an gut gebettet

Betten Heller Göttingen | schlafendes Kind mit Kuscheltier

Eltern und Großeltern wünschen sich, dass ihre (Enkel-)Kinder gesund und unbeschwert aufwachsen. Mit Liebe und Umsicht können wir dazu beitragen, dass unsere Kinder sich uneingeschränkt entwickeln können. Ein sicheres und kindgerechtes Umfeld sind die Grundlage für deren freie Entfaltung. Das passende Bett ist hier vom ersten Tag an ein besonders wichtiges Element.

Entwicklung durch besseren Schlaf fördern

Gerade im jungen Alter verbringen Kinder viel Zeit im Bett. Der Schlaf ist für sie immens wichtig, da in diesen Stunden viele wichtige Vorgänge in ihren Körpern ablaufen: Während des Schlafs gehen Lernprozesse im Gehirn vonstatten, in denen die Kinder ihre Erlebnisse verarbeiten und abspeichern. Studien belegen, dass Wachstumsschübe speziell in den Tiefschlafphasen stattfinden. Der Stoffwechsel befreit den Körper von Abfällen, indem er diese im Schlaf abbaut und ausscheidet. Schlafmangel macht Kinder – wie auch Ausgewachsene – anfälliger für Krankheiten, da das Immunsystem nachts nicht mehr genügend Zeit hat, um im vollen Umfang zu arbeiten.

 

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Unterstützung der Wirbelsäule in der Wachstumsphase

Der Wirbelsäule eines Kindes sollte besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden, denn sie verändert sich von der Geburt bis zum Zeitpunkt, an dem es ausgewachsen ist, ständig. Dem richtigen Bett kommt hier eine große Bedeutung zu. In jungen Jahren lässt sich der Körper der Kinder noch besonders leicht (ver-)formen. Wenn die Knochen einmal schneller als die schützenden Muskeln wachsen, ist die Wirbelsäule gerade in diesen entscheidenden Wachstumsphasen nicht optimal vom Körper geschützt.

Häufig kommen äußere Einflüsse, wie fehlende Bewegung, falsches Schuhwerk oder zu schwere Schulranzen, hinzu, welche die junge Wirbelsäule negativ belasten. Bei der Auswahl der Matratze für Kinder und Jugendliche gelten daher andere Regeln, als bei der Auswahl der Schlafunterlagen für Erwachsene.

Vom Rundrücken zur S-förmigen Wirbelsäule

Betten Heller Göttingen | Wirbelsäulenentwicklung eines Kleinkindes

In den ersten sechs Lebensmonaten eines Säuglings ist die Wirbelsäule noch so gerundet, wie sie sich zuvor dem Mutterleib angepasst hat. Erst wenn die Kinder mit ca. einem Jahr anfangen zu laufen, strecken sich Brust- und Lendenwirbelsäule. Bis zum 8. Lebensjahr ist die Wirbelsäule sogar noch durchblutet und relativ gerade geformt. Auch die Schultern sind in diesem Alter in der Regel noch sehr schmal. Bis das Kind ausgewachsen ist, finden weiteres Wachstum und proportionale Veränderungen in Schüben statt. Erst wenn der Jugendliche ausgewachsen ist, ist auch die Wirbelsäule in ihrer Doppel-S-Form voll ausgeprägt; dann benötigt sie die gleiche Unterstützung wie ein Erwachsener.


Die richtige Matratze für Babys, Kinder und Jugendliche

Das Babybett

Die Matratze im Babybett sollte atmungsaktiv und schadstofffrei sein, denn natürlich schwitzen auch kleine Kinder. Decken Sie die Matratze daher nicht mit Auflagen ab, die die Belüftung beeinträchtigen. Das Gütesiegel „Ökotex Standard 100 Produktklasse 1 für Baby und Kleinkinder“ gibt Ihnen die Sicherheit, ein schadstofffreies Produkt für ihr Kind gekauft zu haben.* Aufgrund des geringen Gewichts der Babys und der dadurch bedingten geringen Einsinktiefe in die Matratze, reicht eine Matratzenhöhe von 10 cm vollkommen aus. Achten Sie außerdem darauf, dass der Matratzenbezug abnehmbar und bei 60°C waschbar ist. Wir empfehlen für Babys Kaltschaummatratzen mit einem schlichten Frottee- oder Jerseybezug.


Das Kinderbett

Wenn das Kind vom Babybett ins größere Kinderbett wechselt, empfehlen wir ebenfalls eine atmungsaktive und schadstofffreie Matratze mit einem abnehmbaren und waschbaren Bezug. Die Matratze sollte so fest sein, dass das Kind ca. 2-3 cm einsinken kann. Eine ergonomische Zoneneinteilung innerhalb der Matratze ist in diesem Alter noch nicht erforderlich, da der Körper des Kindes selbst noch nicht profiliert ist.

Da die Kinder ihr Bett in diesem Alter intensiv zum Toben nutzen, sollten Sie auf stabile Matratzenränder achten und darauf, dass Finger und Füße der Kinder nicht zwischen Matratze und Bettgestell eingeklemmt werden können.

* Anmerkung: Der evtl. auftretende Geruch einer neuen Matratze ist übrigens nicht automatisch ein Hinweis auf Schadstoffe. Er verfliegt nach kurzem Lüften.


Das Jugendbett

Auch im Jugendalter sollte der Matratze eine große Bedeutung beigemessen werden, da sich der junge Körper weiterhin im erheblichen Maße verändert und wächst. Wenn die Jugendlichen mindestens 30 kg schwer oder 150 cm groß sind (+/- 8 Jahre), brauchen sie eine Matratze, die mindestens 90 x 200 cm groß ist und eine höhere Stützkraft hat. Sie sollte elastisch, mindestens 15 cm dick und tendenziell fest sein, damit der Körper ca. 2 cm einsinken kann. Außerdem wird eine flexible Unterfederung – z.B. ein Lattenrost – ratsam, der den von der Matratze weitergegebenen Druck aufnimmt. Er sorgt außerdem für die notwendige Belüftung von unten und verhindert dadurch gesundheitsschädliche Schimmelbildung. In dieser Zeit sind Wendematratzen mit 2 unterschiedlich profilierten Seiten praktisch, die mit der Entwicklung der Körpers der Jugendlichen mithalten können.

Erst wenn der Körper ausgewachsen ist, werden ergonomische Zonierungen in der Matratze und Unterfederung erforderlich. Erst jetzt gelten die gleichen Auswahlkriterien, wie bei Bettsystemen für Erwachsene.


Worauf Sie bei Kinderbetten noch achten sollten

  • Mit zunehmendem Alter des Kindes ändern sich gleichermaßen die Anforderungen an Matratzen und Kopfkissen: Babys benötigen gar kein Kissen, kleine Kinder bis zum Alter von ca. 8 Jahren sollten nur ein sehr flaches Kissen verwenden. Erst wenn die Breite der Kinderschultern zunimmt, darf in gleichem Umfang auch das Kopfkissen höher werden.
  • Schützen Sie die Matratze kleiner Kinder mit einer wasserundurchlässigen aber atmungsaktiven Auflage gegen ausgelaufene Trinkflaschen und Windeln. Bei älteren Kindern schützt ein Molton an dieser Stelle gegen Verschmutzungen. Beide sollten bei hohen Temperaturen waschbar sein.
  • Gegen die Beschwerden durch Hausstauballergien gibt es atmungsaktive Matratzenauflagen sowie Steppdecken und Kopfkissen, welche die Allergene an sich binden und beschwerdefreie Nächte garantieren.
  • Kinder lieben bunte, phantasievolle Farben und Formen – auch bei ihrem Lieblingsbettgestell. Achten Sie auf ungiftige und umweltfreundliche Farben und Lacke und darauf, dass sich die Kinder nicht an scharfen Kanten, Ecken und Spitzen verletzen können.
  • Babys, Kinder und Jugendliche schlafen besonders erholsam in einer ruhigen, dunklen Schlafumgebung bei ca. 18°C Raumtemperatur und ohne elektrische Stromflüsse.