Hausstauballergiker

Betten Heller Göttingen | Hausstauballergiker Tipps&Tricks

Hausstauballergie –
die häufigste Allergieart

Unser Angebot an Bettdecken und Kissen ist riesig und vielfältig. Damit möchten wir unsere Kunden keineswegs verwirren, sondern dem individuellen Bedarf eines Schläfers gerecht werden.

Nicole Schwieter

Die Hausstauballergie ist eine der am häufigsten auftretenden Allergiearten – jeder 10. Deutsche reagiert inzwischen allergisch auf die Ausscheidungen der Hausstaubmilbe.

Auslöser der allergischen Reaktion – das Allergen – ist der Kot der Hausstaubmilbe. Diese ist ein mikroskopisch kleines Spinnentier, das mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen ist. In 1 g Hausstaub leben ca. 15.000 dieser Milben! Der Kot dieser Milben trocknet, zerfällt, mischt und verteilt sich mit dem Hausstaub, mit dem er in unsere Atemwege gelangt. Besonders, wenn Textilien wie Decken, Kissen, Polster oder Teppiche aufgeschüttelt werden, verteilt sich der Hausstaub und kann bis in unsere Atemwege gelangen.

Milben lieben es warm und feucht. Bei Temperaturen über 20 °C und einer Feuchtigkeit zwischen 40 und 50 % fühlen sie sich am wohlsten. Deshalb treten die meisten Beschwerden auch außerhalb der trockeneren Heizperiode zwischen Mai und Oktober auf.

Expertenhinweis: Da Hausstaub und seine Milben nicht vermeidbar sind, ist eine Hausstauballergie auch kein Zeichen mangelnder Hygiene!

 

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Vorsicht: Aus Hausstauballergie kann Asthma werden

Wer unter einer Hausstauballergie leidet, fühlt sich richtig krank. Die Symptome erinnern an die einer Erkältung oder von Heuschnupfen: Nasenjucken, Niesreiz und Niesanfälle, laufende oder verstopfte Nase, juckende, brennende und gerötete Augen bis hin zu Hals- und Kopfschmerzen gehen mit einer Hausstauballergie einher. Wenn Sie unsicher sind, ob und unter welcher Allergie Sie leiden, wenden Sie sich an einen Facharzt für Allergologie.

Besonders nachts im Bett oder in Räumen mit Teppichboden und/oder vielen Polstern ist die Belastung durch Hausstauballergene besonders hoch. Wenn man sich den Allergenen nicht entziehen kann, können Medikamente die Symptome kurzfristig lindern oder eine Hyposensibilisierung langfristig Abhilfe schaffen. Wirkungsvoller und einfacher ist es aber, sich den Allergenen gar nicht erst auszusetzen.

Man sollte eine Hausstauballergie nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn im Vergleich zu anderen Allergiearten, entwickelt sich aus einer Hausstauballergie relativ häufig eine Asthma-Erkrankung.


Hilfe aus dem Bettenfachgeschäft

Wir haben 2 unterschiedliche Angebote für Hausstauballergiker:

1.) Das Encasing

Bei Encasings handelt es sich um besonders dichte Umhüllungen, die über Kissen und Bettdecke, aber unter der Bettwäsche aufgezogen werden. Sie verhindern, dass der Allergiker mit den Milben und deren Kot in Kontakt kommt. Bettwäsche und Encasings müssen regelmäßig (wöchentlich) gewaschen werden. Der Nachteil der Encasings ist, dass sie aufgrund ihrer dichten Webart wenig atmungsaktiv und sehr steif sind.


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2.) Centa Star Allergo Protect

Centa Star hat Bettwaren entwickelt, die antiallergisch und trotzdem wunderbar kuschelig sind. Ein Segen für alle geplagten Hausstauballergiker! Die Bettdecken, Kopfkissen und Unterbetten von Centa Star Allergo Protect sind mit negativ geladenen Teilchen ausgerüstet, die die positiv geladenen Allergene der Hausstaubmilbe magnetisch anziehen und binden. Ein rein physikalischer Prozess, durch den die Allergene nicht mehr in die Atemwege der Schläfer gelangen können.

Wenn die antiallergische Wirkung der Bettwaren nachlässt, weil sämtliche negativ geladenen Teilchen mit Allergenen belegt sind, brauchen Sie Decken und Kissen lediglich bei 60 °C in der Waschmaschine zu waschen: Die Allergene verschwinden, die magnetische Wirkung bleibt!

Die AllergoProtect-Produkte von Centa Star sind klinisch getestet, mit dem ECARF-Siegel für allergikerfreundliche Produkte ausgezeichnet, vom Institut Hohenstein geprüft und nach Ökotex Standard 100 zertifiziert. Und das alles: made in Germany. Wir empfehlen die Verwendung von Kissen, Decke und Unterbett, um rundum antiallergisch versorgt zu sein.


Tipps und Tricks für Hausstauballergiker

Mit den folgenden Tipps und Tricks können Hausstauballergiker die Zahl der Hausstaubmilben in ihrem Schlafzimmer reduzieren und somit das Risiko reduzieren durch die Symptome vom Schlaf abgehalten zu werden.

  • Halten Sie die Temperatur in Ihrem Schlafzimmer niedrig (max. 18 °C).
  • Halten Sie die Luftfeuchtigkeit in Ihrem Schlafzimmer niedrig (40 – 50 %).
  • Lüften Sie iIhr Schlafzimmer täglich mindestens 1-mal kräftig.
  • Lassen Sie Ihr Bett morgens lange aufgedeckt, damit die Feuchtigkeit der Nacht entweichen kann.
  • Wechseln Sie Ihre Bettwäsche/Laken häufig (mindestens wöchentlich) und waschen Sie sie bei 60 °C.
  • Waschen Sie Ihre Decke und Kissen monatlich, außer Sie schlafen unter Centa Star Allergo Protect. In diesem Fall brauchen Sie Kissen und Decke erst zu waschen, wenn Sie Allergiesymptome im Bett spüren.
  • Vermeiden Sie Teppiche im Schlafzimmer und wischen Sie alle Oberflächen regelmäßig feucht und sorgfältig.
  • Verwenden Sie einen Staubsauber mit HEPA-Filter.
  • Ziehen Sie sich nicht im Schlafzimmer aus, an oder um.
  • Lassen Sie Ihre Haustiere nicht ins Schlafzimmer.
  • Milben an Sofakissen und Plüschtieren, die häufig in den Arm genommen werden, lassen sich durch die Kälte in der Tiefkühltruhe oder durch die hohe Temperatur im Wäschetrockner abtöten.

Experten-Tipp:

Decken und Kissen mit Federn und Daunen sind sehr gut für Allergiker geeignet! - entgegen anderslautender Empfehlungen. Denn die Hausstaubmilbe ernährt sich nicht von Federn oder Daunen, sondern hauptsächlich von unseren Hautschuppen. Außerdem ist das Inlett einer Daunendecke so dicht gewebt, dass auch die kleinen Hausstaubmilben dort nicht durchwandern können.

Verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen dies, indem sie keinen Zusammenhang zwischen einer Hausstauballergie und mit Daunen und Federn gefüllten Bettwaren festgestellt haben. Und Labortests an der Universität Kiel konnten fast keine Milben im Inneren von Feder- und Daunenbetten nachweisen.